„Selbsterkenntnis“ – Schopenhauer, Schelling und Böhme

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https://doi.org/10.5902/2179378697561

Palavras-chave:

Selbsterkenntnis, Arthur Schopenhauer, Friedrich Schelling, Jacob Böhme

Resumo

In der neuzeitlichen Philosophien gibt es drei bedeutende und einflußreiche Philosophien des Willens. Am bekanntesten ist Schopenhauers Willensmetaphysik. Schellings Philosophie wird eher unter dem Gesichtspunkt der Vollendung des Deutschen Idealismus gesehen. Beide berufen sich auf Jacob Böhme, den philosophus teutonicus und „ersten deutschen Philosophen“, wie Hegel in seiner Geschichte der Philosophie sagte. Ein Blick auf das Verhältnis Schopenhauers zu Böhme kann seine widerwillig eingestandene Nähe zu Schelling, den er zur Zeit der Genesis des Systems gründlich studiert hat, in ein helleres Licht setzen. Ziel des Beitrags ist es, dieses „Dreigestirn“ in den Blick zu bekommen.

Am Anfang steht eine ausführliche, chronologisch Darstellung der Böhme-Lektüren Schopenhauers. Es folgt eine Erläuterung der Bedeutung der „Selbsterkenntnis“ im Werk Jacob Böhmes. Schopenhauer Kurzfassung seiner Lehre von 1817 erhält vor diesem „mystischen“ Hintergrund eine neue Kontur. Der abschließende kurze Hinweis auf Schelling ergänzt dieses Bild, da dessen Schrift über das Wesen der menschlichen Freiheit von 1809 wesentlich von Jacob Böhmes Werk gepägt wurde.

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Thomas Hermann Regehly, Schopenhauer-Gesellschaft e.V.

Arquivista da Schopenhauer-Gesellschaft e.V.

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Publicado

2026-10-26

Edição

Seção

XI Colóquio Internacional Schopenhauer